Beratung & Buchung
0180-5900 456 198 95
(0,14 €/Min. aus d. dt. Festnetz ggf. andere Preise Mobilfunk)

Dies&Das
Ein Erlebniss - die Kanalpassage
Im Schritttempo nähern wir uns der Kanaleinfahrt. Leise schlagen die Wellen an die Bordwand, als das Lotsenboot längsseits kommt. Die beiden Lotsen übernehmen jetzt für die Dauer der Kanalpassage das Kommando über das Schiff. Eine Fata Morgana, wie auf Wolken schwebend, liegt ein Schiff hoch über den Dächern von Colon. Es wird gerade zum Gatunsee hochgeschleust. Ein riesiger Neonpfeil zeigt uns an, in welche Schleusenkammer wir fahren müssen. Mit eigener Kraft manövriert sich das Schiff dorthinein.
Dicke Trossen verbinden es mit den Mulis. Die Mulis, das sind die kleinen Lokomotiven, die links und rechts der Schleusenkammer fahren. Sie ziehen das Schiff nicht in die Schleuse, sondern sorgen dafür, das es immer schön in der Mitte bleibt. Häufig sind die Schiffe so groß, dass auf beiden Seiten nur noch wenige Zentimeter Spielraum bleibt. Die Mulis sorgen dafür, dass weder das Schiff noch die Schleusen beschädigt werden. An Deck ist kein Platz mehr frei. Jeder will dabei sein, wenn sich die riesigen Tore öffnen und das Schiff in 3 Etappen auf 26 Meter Höhe über Normalnull geschleust wird. Unmerklich schießen zigtausend Liter Wasser in die Kammer. Im Zeitlupentempo steigt das Schiff höher. Jetzt sind wir es, die hoch über Colon zu schweben scheinen.
Von den Lotsen wird äußerste Konzentration verlangt. Die Schiffe sind für das offene Meer gebaut und verhalten sich im schmalen Kanal anders als kleine Schiffe. Etwa acht Stunden dauert die Fahrt durch den Kanal – hoffentlich ohne Dellen. Aber seit der Eröffnung des Kanals ist es noch nie zu einem Unfall gekommen. Damit es so bleibt, durchlaufen die Lotsen eine 8-jährige Ausbildung, und werden ständig mit Computersimulationen weitergeschult.
Das letzte Schleusentor hat sich geöffnet, und vor uns liegt der Gatunsee. Wie Perlen auf der Schnur ziehen die Schiffe durch die mit Bojen markierte Fahrrinne. Das Ufer ist mit dichtem Dschungel bewachsen. Grün in allen Schattierungen ist die Farbe, die hier den Ton angibt. Aber zwischen all dem Grün sieht man immer wieder blühende Bäume. Sie sind ansonsten vollkommen kahl, so kommen die weithin leuchtenden roten und gelben Blüten besonders zur Geltung. Als der Gatunsee geflutet wurde, retteten sich die Tiere auf die sich bildenden Inseln. Heute kann man Touren in diese geschützten Reservate unternehmen. Mit etwas Glück begegnet man Nasenbären, Ameisenbären und dem Ozelot. Nicht zu überhören sind die Brüllaffen, die am Morgen die Sonne begrüßen. Weniger heimlich ist das Leben der vielen Vogelarten. Immer wieder überfliegen Schwärme von Papageien das Schiff. Am nahen Ufer stehen Reiher im seichten Uferwasser und warten auf Beute. Auf einer Boje sitzt ein Tukan, dessen breiter Schnabel aussieht, als hätte er ihn in verschiedene Farbeimer getaucht.
Ganz nah rücken die Felsen des Gaillard Cut ans Schiff. Viel Platz bleibt hier wirklich nicht. Das ist auch die Stelle, die beim Bau die meisten Schwierigkeiten machte, da immer wieder Felsen und Schiefer nachrutschten. Hier fällt auch auf, dass der Kanal die kontinentale Wasserscheide wie ein Graben durchtrennt. In der Schleuse von Pedro Miguel liegt in der Nachbarkammer ein Autotransporter. Vom Wasser in der Schleuse ist nichts mehr zu sehen. Noch ein paar Zentimeter breiter, und er könnte nicht mehr die Schleuse durchfahren. Im Miraflores See baggern zur Zeit noch Schaufelbagger die Fahrrinne aus. Es ist geplant den Kanal zu verbreitern, damit auch größere Schiffe an Schmalstellen, ohne zusätzlichen Halt, einander passieren können. Auf beiden Seiten des Kanals sieht man die von den Amerikanern an Panama zurückgegebenen Gebäude. Diese früheren Militäreinrichtungen und Wohnsiedlungen wandelt der Staat Panama in Hotels und Freizeiteinrichtungen um.
In der Miraflores-Schleuse geht es die letzten Meter hinunter, auf Pazifik-Niveau. Waren die Schleusentore schon groß, hier sind sie riesig. Wegen des starken Unterschieds zwischen Ebbe und Flut an der Pazifikseite, sind es die größten Tore der gesamten Kanalanlage. In der Ferne sieht man bereits den Bogen der Puente de las Americas, die das Ende dieser äußerst interessanten Kanalfahrt ankündigt. Quelle: pairola-media (Mike Dojel)

Der schöne Hafen von Singapur
Auf der mehrspurigen Autobahn rauscht das Taxi vom Flughafen in die Stadt. Links und rechts wiegen sich schlanke Palmen, die Fahrspuren sind durch Hibiskus und Bougainvillea von einander getrennt. Welch ein Unterschied zu dem mickrigen Grün auf unserer Autobahn. Vorbei geht es an modernen Apartmenthäusern und Wohnblocks. Viele Architekten haben hier ihre Visitenkarte abgegeben und zeigen eine Vielfalt an Ideen. Dann der Blick auf die Skyline. Manhattan? Chicago? Vegetation und Temperatur sagen, dass es das nicht sein kann. Hotel- und Bankentürme schießen in die Höhe, denn der Platz an der Südspitze Malaysias ist begrenzt. Sir Thomas Raffles würde seine Stadt nicht wiedererkennen! Statt der Ochsenkarren und Kutschen, haben U-bahn und Taxen den Transport übernommen. Die shop houses, Geschäfts- und Wohnhäuser der Chinesen, sind verspiegelten Hotels gewichen, an deren Außenseite gläserne Fahrstühle die Gäste in die Zimmer befördern. Die Modernisierung wurde von „Oben“ geplant und ausgeführt, die Einwohner auf Sauberkeit und Konsum gedrillt. In keiner Stadt habe ich so viele Verbotsschilder gesehen wie in Singapur: Eis essen — verboten, rauchen — verboten, selbst das überqueren der Straße neben dem Zebrastreifen kostet.
Steril und leblos? Sicher, ein Großteil der alten Atmosphäre ist für immer dahin. Vorbei die Tage, als sich in der Bugis Street die Transvestiten um die Matrosen prügelten, man sich in Kaschemmen unter den Tisch soff und in den shop houses alles Mögliche verhökert wurde. Von den Häusern blätterte der Putz und schiefe Jalousien filterten das Sonnenlicht. Aber die Abrissbirnen haben nicht alles erwischt. Es gibt noch Ecken, wo das alte Singapur zu finden ist. Man trifft es in den Vierteln der Inder, Chinesen und Malaien. Hier pulsiert das Leben, und man gewinnt Einblicke in die Eigenheiten der verschiedenen Volksgruppen. Vögel gestalten das Frühkonzert. Früh am Morgen. Noch ist es nicht zu heiß für einen Bummel durch Chinatown. An einer kleinen Straße ein Cafe. Männer in Unterhemd und Turnhose sitzen auf dem Bürgersteig an kleinen Tischen. Über ihnen hängen Vogelkäfige, jeder für sich schon ein kleines Kunstwerk. Aufgeregt hüpfen bunte Vögel von Sitzstange zu Sitzstange und zwitschern, was das Zeug hält. Jeder will seinen Nachbarn mit seinem Lied übertrumpfen. Mit Kennermiene lauschen die Männer dem Gesang, rechnen sich ihre Gewinnchancen beim nächsten Wettbewerb aus. Bevor es zu heiß wird, werden die Vögel wieder nach Hause getragen, stellen gute Sänger doch einen beachtlichen Wert da. Eine Göttin hilf gegen Seeungeheuer Schwer hängt der Duft von Räucherstäbchen in der Luft. Zwischen bunten frischsanierten Häusern, steht ein Fossil aus alten Tagen.Singapurs ältester Tempel: Thian Hock Keng. Gefährlich war die Überfahrt vom chinesischen Festland nach Singapur. Oft hatten die Dschunken gegen schwere See anzukämpfen, und Piraten waren an Hab und gut interessiert. Hatte man endlich sein Ziel erreicht, war der erste Gang zum Thian Hoek Keng. Dankbar opferte man der Schutzgöttin Ma. Hatte sie doch dafür gesorgt, dass die See das Schiff unbeschadet ließ, kein Seeungeheuer die Mannschaft verschlungen hatte. Hatte man noch keine Bleibe in der Stadt, so konnte man hier für einige Zeit Unterschlupf finden. Neben den Opfergaben lohnt es sich, einen Blick auf die alten Schnitzereien und Lackarbeiten zu werfen.
Ein Papagei spielt Schicksal Das diese Vögel schlau sind, ist ja hinlänglich bekannt. In „Little lndia“ haben sie noch eine weitere Fähigkeit: den Blick in die Zukunft. Für viele Inder ist es eine Selbstverständlichkeit das Orakel zu befragen bevor man den Tag beginnt. Gegen einen kleine Obolus trippelt der grüne Vogel zu einem Stapel Karten oder Schriftröllchen. Er beäugt die Schicksalskarten, bis er schließlich eine auswählt. Es ist nun die Aufgabe des Besitzers den Orakelspruch zu interpretieren, und die des Kunden, daran zu glauben.
Blüten für die Götter Was gibt es Schöneres, als die Götter mit Blumen gnädig zu stimmen? Die Straßen sind erfüllt vom Duft tausender frischgepflückter Blüten. Zu Bergen aufgetürmt, liegen sie auf den Tischen: orangefarbene und gelbe Tagetes, cremefarbige Jasminblüten und viele andere Tropenblumen. Geduldig werden sie von Frauen aufgefädelt und zu Girlanden verarbeitet. So schmücken sie bereits die Verkaufsstände der Händler. Frisch verpackt werden sie dann in die Tempel getragen und den Göttern geopfert.
Seide, Saris, Süßigkeiten Es ist aber nicht nur der Blütenduft, der die Nase verwöhnt. Das ganze Viertel riecht nach Räucherwerk und Gewürzen. In Kisten und Säcken lagern die Zutaten für die indische Küche. Rot leuchten die Chilischoten, ordentlich sind Zwiebeln und Knoblauch gestapelt. Maigrüner Kardamom neben gelbem Kurkuma. Frauen in bunten Saris stehen Schlange, um sich ein Masala mischen zu lassen. Die Zutaten für diese Gewürzmischung werden in der Familie weitervererbt und immer frisch gekauft! Neben dem Gewürzhändler stapelt sich Seide in den Regalen. Die Ballen schimmern in allen Farben dieser Welt, und man ist vom Hinsehen schon schwindlig. Dann die perfekte Verführung: indische Süßigkeiten. In einer Vitrine liegen die Kalorienbomben auf der Lauer. Mit Rosenwasser getränkte Teigbällchen, Gebäck aus Milch, Zucker und Pistazien, verziert mit Blattgold. Alles klebrig süß — einfach göttlich. In vielen Restaurants kann man sich in die indische Küche reinschmecken. Für Anfänger empfiehlt sich ein Tali: verschiedene Gerichte werden auf einem Teller zusammen mit milden und scharfen Saucen serviert. In einigen Restaurants hat man die Teller durch ein Bananenblatt ersetzt —gegessen wird mit den Fingern.
 

Der Ruf des Muezzin
Nur ein Steinwurf entfernt ist Arab Street. Schon von Weitem sieht man den Turm der Masjid Sultan Moschee mit dem Minarett. In den umliegenden Straßen fühlt man sich in den Orient versetzt. Männer sitzen gelassen vor den Häusern und lassen Perlenschnüre durch die Finger gleiten, verschleierte Frauen erledigen ihre Einkäufe. In einigen Geschäften kann man sich in kürzester Zeit einen Anzug oder ein Kleid nähen lassen. Besonders schön sind die Batikstoffe, die allemal eine originelle Tischdecke abgeben. In den Parfümerien fühlt man sich in einen Harem versetzt. Die Vitrinen sind gefüllt mit den Düften des Orients. Schwer und intensiv liegt der Duft von Patchouli, Ylang-Ylang und Amber in der Luft. Der Muezzin ruft zum Freitagsgebet. Aus den Eingängen der Moschee werden rote Teppiche ausgerollt und leiten die Gläubigen ins Innere. Für kurze Zeit kommt das quirlige Leben des Viertels zur Ruh
Reif für die Insel Mit Gebrüll und Wassergetöse begrüßt der Merlion die Besucher auf Sentosa. Ermüdet von Besichtigungen und shopping bietet die Insel etwas Erholung. Hier wird alles getan, um den Tag kurzweilig zu gestalten. Eine Monorail verbindet die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Parks miteinander. Ob man sich alles ansehen muss, ist Geschmackssache, denn vieles ähnelt Disneyland. Auf keinen Fall sollte man sich die Underwater World entgehen lassen. Auf Laufbändern wird der Besucher durch Glasröhren gezogen und bestaunt die Unterwasserwelt über und neben sich. Wer richtig nass werden will, hat sein Badezeug dabei und stürzt sich an einem der Inselstrände ins Meer. Bei Einbruch der Dämmerung locken Klassikklänge in eine Arena. Die Musical Fountain unterhält mit Laser-Show und zur Musik passenden Wasserspielen.
Die wichtigste Sache der Welt: Essen Was wäre Singapur ohne seine vielen Garküchen? Die Zutaten der Gerichte kann man sich auf einem der vielen Märkte ansehen (People´s Park Complex, KK-Market). Kaninchen wird das Fell über die Ohren gezogen, gerupfte Enten hängen an Stangen und in Vitrinen liegen Fische und Langusten auf Eis. Daneben stehen Eimer mit Fröschen, die noch nicht ahnen, dass die Schenkel bald auf einem Teller liegen werden. In den pieksauberen Garküchen (Hawker-Zentren) verschafft ein Rundgang einen ersten überblick über das Angebot. Das ist von Vorteil, da der Chinese viel mehr für essbar hält als wir. Ist die Wahl getroffen, nimmt man das Essen an den Tisch, oder nennt die Tischnummer und bekommt es serviert. Schon beginnt das Schlemmen durch die Küchen Asiens: auf Holzkohle gegrillte Fische, knusprige Enten und für Kenner - ein Fish-Head-Curry. Zum Abschluss eine Suppe und kleine süße Bananen.
Fazit Hochhäuser, Einkaufszentren und Banken sind uns eigentlich von zu Hause bekannt. Was Singapur aber so anziehend macht, sind die Eigenheiten der verschiedenen Völker und die kleinen Erlebnisse am Rande. Sie beweisen, dass die Stadt doch lebt und nicht in Ordnungswahn und Keimfreiheit erstarrt. © 2007 traviamagazin.de

 

Die Entdeckung der Langsamkeit - Flußkreuzfahrten
 
Eine Reise auf dem Fluss bedeutet, sich Zeit nehmen, abschalten von der Hektik des Alltags. Den Luxus auskosten, dass nicht die Schnelligkeit, sondern gerade die langsame Fortbewegung, den Reiz der Reise ausmacht.

 

Donauprinzessin.
Foto: Deilmann
Flusskreuzfahrten sind eine angenehme Art des Reisens, eignen sich besonders für Einsteiger und Kurzurlauber. Vom Außendeck genießen Sie den Blick auf die langsam vorbeiziehende Landschaft. Idyllische Orte, Großstädte, weite Ebenen oder enge Täler, die Flüsse bieten immer neue Eindrücke. Meist fährt man tagsüber und kann das Ufer mit Muße betrachten. Nachmittags oder abends liegt das Schiff dann in unmittelbarer Nähe der Stadtzentren oder Sehenswürdigkeiten. So bleibt genügend Zeit für Besichtigungen oder auch Ausflüge ins Hinterland. Sind doch gerade wichtige Handelstädte mit großartigem kulturellem Erbe entlang der Flüsse gegründet worden. So bietet die Reise auf einem Fluss die ideale Kombination von entspanntem Betrachten des Lebens am Fluss und den Reiz an Land auf Entdeckungsreise zu gehen.
 
Natürlich kann man Fluss-Schiffe nicht mit den großen Kreuzfahrtschiffen vergleichen. Allein durch ihre Größe, sind die Räumlichkeiten bescheidener. Außendecks, Kabinen und öffentliche Räume müssen sich den Gegebenheiten anpassen. Die Schiffe sind nämlich für ein bestimmtes Fahrgebiet konstruiert. Es muss auf Wassertiefe, Schleusen und Brücken Rücksicht genommen werden. Aber trotzdem muss der Reisende nicht auf Komfort und einen gewissen Luxus verzichten. Die Schiffe haben kleine, aber komfortabel eingerichtete Kabinen – auf einigen Schiffen mit Balkon. Pools an Deck, sogar Hallenbäder und Fitnessraum gehören ebenso zu den Einrichtungen.

 

Das Unterhaltungsprogramm ist auch eine Nummer kleiner. Vergeblich wartet man auf die Kurzversion eines Musicals, dafür gibt es intime Klavier- oder Liederabende, Lesungen und Vorträge. So wird über die Landschaft, die gerade besucht wird, Wissenswertes vermittelt. Oft werden auch Folkloregruppen eingeladen, die dann das Bild abrunden. Der Abend klingt so mit Musik und Tanz aus.Flusskreuzfahrten bedeuten aber nicht nur die klassischen Touren auf Donau und Rhein, obwohl sie zu den beliebtesten Strecken gehören. Vermehrt werden auch Fahrten auf anderen europäischen Flüssen wie Seine, Rhone und Po angeboten.

Wen es in die Ferne zieht, interessiert sich vielleicht für eine Nilkreuzfahrt mit Stopps an klassischen Stätten, eine Fahrt auf dem Mississippi oder dem Yangtse.

Flussfahrten sind also alles andere als Kaffeekranz-Fahrten, sondern erlebnisreich und auch abenteuerlich. Lassen Sie uns gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen.
 
Quelle: pairola-media (md)

 

 

Willkommen zu Reiseberichten von Mallorca
Willkommen zu den Kreuzfahrt Seiten von spartour.net, hier dreht sich alles um des Thema "Kreuzfahrt" Reisen. Hier finden Sie Reiseberichte.

 

Zu Besuch auf den Shetlands
 
Am Übergang von der Nordsee zum Atlantischen Ozean liegt die Inselgruppe der Shetlands. Zirka hundert größere und kleinere Inseln, nur wenige bewohnt, trotzen hier den Wellen. Steil ragen die Klippen aus der Brandung, der Wind treibt Wolkenfetzen über den Horizont, schrill sind die Schreie der Möwen. Über der zerklüfteten Küste erstrecken sich Hochmoore. Kein Baum, kein Strauch behindert die Sicht. Der ständig wehende Wind, im Winter oft in Orkanstärke, lässt nur Heidekraut, niedrige Stauden und Gräser gedeihen. Die Weiden bieten gerade genug Futter für Schafe und die Shetland-Ponnies.

Trotz der Kargheit blicken die Shetlands auf eine lange Siedlungsgeschichte. Die ersten Spuren lassen sich bis ins 3. Jahrtausend v. Chr. datieren. Die Bewohner lebten von der Landwirtschaft und züchteten Vieh. Aus der Bronzezeit findet man mystische Steinkreise und Feuerstellen. Brochs, Rundtürme aus Felsgestein aufgeschichtet, dienten den Menschen der frühen Eisenzeit als Schutz. In späteren Jahren wurden sie zu Wohnhäusern aufgebaut, in denen die Zimmer um eine zentrale Feuerstelle gruppiert waren.

Nur wenig ist über das Volk der Picten bekannt, die um 700 v. Chr. hier siedelten. Die Wikinger tauchten um 900 v. Chr. hier auf. Sie brachten neuen Gesetze und eine neue Sprache mit. Die Inseln blieben im Besitz der Nordmänner, bis 1469 James III. von Schottland eine dänische Prinzessin heiratete. Sie bekam die Inseln als Mitgift, und so wurden sie zunächst schottisch, später dann britisch. Sanft geschwungene Hügel bestimmen das bild von Mainland, der größten Insel. In der geschützten Bucht von Lerwick ankern bunte Fischerboote und bilden einen Kontrast zu den grauen Granithäusern. Lerwick, heute der Hauptort der Shetlands, ist eine Gründung der Holländer und der Hansekaufleute. Riesige Heringsschwärme hatten sie auf die Insel gelockt. Und noch bis in jüngere Zeit war der Fischfang die Haupteinnahmequelle. Im Ort locken schmale Gassen und Steigen zum Spaziergang, und auf der Commercial Street gibt es ein paar größere Geschäfte, Bank und Post. Vom Rathausturm genießt man einen Rundblick über die Stadt, den Hafen und einen Teil der Insel. Fort Charlotte (1665) bewacht noch immer die Bucht, und gleich an der Stadtgrenze stößt man auf Clickhimin Broch, einer der alten Wehrtürme aus der Eisenzeit.

Schmale, einspurige Straßen führen zu den anderen Ortschaften der Insel. Bei Gegenverkehr wartet man einfach in einer Parkbucht, bis das andere Auto vorbei ist. So hat man auch kein Problem mit dem Linksverkehr. Einsam liegen die Gehöfte in der weiten Landschaft. Weitverstreut grasen Schafe und Ponnies. Erst im Herbst werden die Schafe zusammengetrieben. In Pferchen warten sie auf den Sammeltransporter, der sie nach Lerwick bringt. Von hier geht es dann per Schiff weiter auf´s Festland. Endstation – Schlachthof. Halbwild leben die Ponnies. Sie sind das ganze J

ahr über draußen und daher besonders abgehärtet. Arbeiteten sie früher in den schottischen Kohlebergwerken oder halfen bei der Feldarbeit, sind sie heute besonders bei Kindern als Reittiere beliebt. Die Gehöfte werden von den Frauen bewirtschaftet, während die Männer fischen oder in der Ölindustrie Arbeit gefunden haben. In der manchmal scheinenden Sonne blitzen Seen auf. Kleine Bäche unterteilen die Wiesen , am Ufer wachsen leuchtendgelbe Iris.

Das Wahrzeichen von Scalloway ist das alte Schloss. Im 16. Jahrh. ließ James Stuart es von Zwangsarbeiten bauen. Lange hatte er aber keine Freude daran. Schon bald verließ er es wieder. Heute ist nur noch eine Ruine übrig. Im kleinen Heimatmuseum hat man liebevoll Stücke aus den alten Tagen zusammengetragen: Hausrat und Teile von Bootsausrüstungen. In den kleinen Gärten wachsen Fingerhut und Rosen – und im Juli blüht der Flieder. Tief schneiden die Fjorde, Voe genannt, ins Land. In der Eiszeit entstanden, bieten sie heute Schutz gegen die heftigen Winterstürme. Auch sieht man hier öfters eine Lachszucht, neben Tourismus und Öl, eine neue Einnahmequelle. In Sullom Voe befindet sich das größte Ölterminal Europas. Pipelines bringen das Öl von den Plattformen, das hier auf Tanker verladen wird. Zwei Drittel der britischen Ölproduktion werden hier abgewickelt. Das schwarze Gold brachte neuen Wohlstand, Arbeitsplätze und hohe Löhne. Das macht sich allerdings auch bei den Preisen bemerkbar.  
In Kergord dann eine kleine Sensation. Hier wächst der einzige Wald der Shetlands. 1920 hatte man begonnen Bäume anzupflanzen, bis sich nach und nach ein richtiger kleiner Wald entwickelte.
 
Trotz des Öls, selbst hier an der Quelle ist es teuer, wird überall Torf gestochen. Es ist noch immer das traditionelle Heizmaterial. Mit einem speziellen Spaten werden die Soden aus der manchmal meterdicken Schicht abgestochen. Zum Trocknen schichtet man sie zu lockeren Haufen auf. Immer wieder müssen sie gewendet werden, denn das gespeicherte Wasser und der Regen, halten sie noch lange nass. 
 
Das kleine Boot verlässt den Hafen von Lerwick, steuert um Bressay herum, und erreicht die Vogelfelsen von Noss. Jeder Vorsprung, jeder Sims, wimmelt von Vögeln. Papageientaucher, Eissturmvögel, Trottellummen brüten hier, ziehen ihre Jungen groß. Ein ständiges Kommen und Gehen, will der Nachwuchs doch mit frischem Fisch versorgt werden. Skuas umkreisen die Felsspitzen auf der Suche nach leichter Beute. Ein unbewachtes Nest, ein unvorsichtiger Jungvogel – schon ist es geschehen. Das Boot gleitet langsam an den Felsen vorbei. Die Vögel haben sich so daran gewöhnt, dass sie sich beim Fischen nicht stören lassen. Ist die Brutzeit vorbei, ziehen die Vögel wieder auf den offenen Atlantik, bis im folgenden Jahr das Schauspiel von vorne beginnt.

Zurück in Lerwick geht die Fahrt nach Süden. In Jarlshof wird eine große Wikingersiedlung freigelegt. In mehreren Lagern übereinander, findet man die Fundamente alter Häuser. So legt man Schicht für Schicht die Geschichte frei. Aber die Archäologen finden nicht nur Stücke aus der Wikingerzeit, sondern in jeder Grabungssaison werden Überreste aller bisher bekannten Siedler gefunden. Ganz in der Nähe befindet sich auch eine Seehundkolonie. Überall schauen die Köpfe aus dem Wasser. Manchmal kommen sie auch panikartig an Land, haben doch Orkas die Seehunde entdeckt und versuchen immer wieder einen zu erwischen. Im alten Leuchtturmhaus kann man übernachten, und den Blick über die Klippen hinaus auf´s Meer genießen.  
Ständig wechselndes Wetter, die Landschaft karg, fast abweisend, eine interessante Vogelwelt, all dies machen die Shetlands zu einem lohnenden Urlaubsziel.

Quelle: pairola-media (md)

 

 
   
 

 

 
Kreuzfahrt gerne - und die Nebenkosten?
 
Die Anreise: beginnt die Kreuzfahrt in einem deutschen Hafen, haben sie die Gelegenheit, den von der Reederei angebotenen Bus oder das eigene Auto zu benutzen. Dabei sind eventuell anfallende Parkgebühren für die Dauer der Reise zu beachten. Häufig endet die Kreuzfahrt auch in einem anderen Hafen. Dann fallen selbstverständlich noch Überführungskosten an.

 

Teurer wird die Angelegenheit, falls die Anreise mit dem Flugzeug erfolgt. Recht preisgünstig ist es, wenn die Reederei einen Charterflug anbietet. Nun haben Sie aber eine Teilstrecke einer Weltreise gebucht. Das bedeutet, dass die Anreise mit einer Linienmaschine erfolgt, was die Sache, allein schon durch die Entfernung, teurer macht.
 
Vor- und Nachprogramm: Sie reisen schon ein paar Tage vor Ankunft des Schiffes zum Hafen, oder bleiben nach Beendigung der Kreuzfahrt einfach noch ein paar Tage länger. Der Vorteil ist, dass Sie sich in Ruhe an Zeitverschiebung und Klimawechsel gewöhnen können. Oder Sie lassen die Kreuzfahrt mit ein paar zusätzlichen Tagen am Strand, oder aber mit shopping ausklingen.
 
An Bord: Tischwein, Bier und alkoholfreie Getränke sind oft im Preis eingeschlossen. Aber da gibt es noch die kleinen Verführer: ein exotischer Cocktail am Pool, ein kleiner Cognac und Espresso nach dem Essen. Vielleicht möchten Sie heute Abend eine besonders gute Flasche Wein trinken? Sie feiern Geburtstag, Sekt oder Champagner gefällig? Zum Captain´s Dinner muss natürlich auch die Frisur stimmen, also begeben Sie sich zum Bordfriseur. An einem Regentag auf See möchten Sie sich einmal richtig verwöhnen lassen. Der Gang zur Massage oder Beauty-Farm muss natürlich bezahlt werden. Besonders auf amerikanischen Schiffen wird man durch Einkaufs-Passagen geschleust. Die Philosophie: Irgendwann wird jeder schwach! Souvenirs für die Lieben daheim, Parfum zum Duty-free-Preis, oder der schicke Pullover aus der Vitrine. Da ihr Gepäck gewichtsmäßig beschränkt ist, fallen noch Kosten für Wäscherei und Reinigung an.

 

Das Trinkgeld: eine leidige Frage! Einige Reedereien geben eine Empfehlung, wie hoch das Trinkgeld sein sollte, aufgeteilt nach Kabinenstewardess und Restaurant- Kellner. Auf anderen Schiffen ist das Trinkgeld evtl. im Reisepreis enthalten. Aber auch an Land ist Trinkgeld in der Rechnung nicht enthalten. Wenn der Service aber besonders aufmerksam war, gibt man auch dort eine kleine Anerkennung.
Also, auch wenn das Trinkgeld im Preis enthalten, oder auf dem Schiff ganz und gar nicht üblich ist, eine bestimmte Summe sollten Sie auch hier einkalkulieren.
 
Landausflüge: auch wenn das Bordprogramm noch so interessant ist, fremde Länder und Häfen locken. Die Ausflüge, von der Stadtrundfahrt ab ca Euro 40,-, bis zur mehrtägigen Rundreise, müssen natürlich berücksichtigt werden. Da kommen unter Umständen noch einmal erkleckliche Summen zusammen.
 
Nach all diesen Aufzählungen könnten Sie meinen, dass eine Kreuzfahrt eine recht teure Sache ist. Aber was würden Sie an Land ausgeben? An- und Weiterreise, Hotel, Vollpension mit 5-Gänge-Menues, Theater- und Showbesuche, Computer- und Tanzkurse etc. Alles zusammengerechnet, ergibt sich für die Kreuzfahrt doch eine positive Bilanz.
 
Quelle: pairola-media (md)

 

So wird die Kreuzfahrt richtig gebucht
 
Die bunten Kataloge liegen auf dem Tisch, und wer die Wahl hat, hat die Qual. Fotos von Traumschiffen, schneeweißen Stränden und tiefblauem Wasser wecken das Fernweh. Wir erklären, wie man die individuell richtige Kabine findet und beim Preis sparen kann.

 

Die MS Deutschland.
Foto: Deilmann
Sie haben sich für ein bestimmtes Schiff oder für eine interessante Reiseroute entschieden. Aber wie hoch werden die Ausgaben sein?
 
Eigentlich kann man diese Frage nicht pauschal beantworten, hängt es doch von den persönlichen Ansprüchen ab, was eine Kreuzfahrt kosten wird.
 
Es beginnt mit der Auswahl der Kabine. Soll es eine Innen- oder Außenkabine sein? Genügt ein Bett in einer 4-Bett-Kabine, oder legt man Wert auf Geräumigkeit und Komfort einer Luxuskabine oder einer Suite?
Die preisgünstigsten Kabinen haben mehrere Betten und liegen im Schiffsinneren. Das bedeutet, dass Sie kein Tageslicht haben, denn ein Bullauge oder Fenster gibt es nicht. Sollten Sie sich als Alleinreisender für diesen Typ entscheiden, werden Sie nach Geschlechtern getrennt untergebracht. Das bedeutet, Sie müssen sich für die Dauer der Reise mit anderen Damen oder Herren arrangieren. Das ist nicht immer einfach, hat doch jeder so seine kleinen Eigenheiten. Familien oder befreundete Reisende können natürlich gemeinsam in dieser Kabine reisen.
 
Nur geringfügig teurer sind die 4-Bett-Außenkabinen. Hier haben Sie Tageslicht, sehen das Meer oder die Einfahrt in einen Hafen. Auch müssen Sie bei der Auswahl der Kleidung nicht erst den Fernseher einschalten um zu erfahren, wie das Wetter ist.
 
Die 2-Bett-Kabinen sind schon wesentlich geräumiger. Oft werden die Betten tagsüber mit einem Handgriff zu bequemen Sofas umgebau. Die Kabine erhält somit eine gemütliche Atmosphäre. Singles können diesen Kabinentyp, gegen Aufschlag, allein benutzen.
 
Höher auf dem Schiff liegen die Luxuskabinen und Suiten. Dieser Kabinentyp verfügt über den meisten Platz, hat Bäder mit Badewannen, Sitzgruppen, Minibar und Videothek. Große Panoramfenster gestatten einen weiten Blick auf die See, und oft geht die Suite in einen privaten Balkon über.
 
 
Suite auf der MS Deutschland.
Foto: Deilmann
Der Preis einer Kabine lässt sich auf verschiedene Arten reduzieren. Eine Möglichkeit ist, die Kreuzfahrt schon bald nach Erscheinen des Katalogs zu buchen, um so in den Genuss des Frühbucher-Rabatts zu kommen. Je nach Reederei sind die Rabatte von 3% bis 15% gestaffelt. Eine andere Art des Sparens besteht darin, dass Sie der Reederei die Wahl der Kabine überlassen. Sie buchen die sogenannte Fortuna-Klasse. Vor bösen Überraschungen müssen Sie sich nicht fürchten, denn Sie bestimmen immer noch das Deck und ob innen oder außen. Lediglich die Kabinennummer und die Lage erfahren Sie erst mit Zusendung der Reiseunterlagen, oder an Bord des Schiffes.
 
Dazu eine nicht ganz unwichtige Anmerkung zur Lage der Kabine. Gäste mit Angst vor Seekrankheit machen sich oft Gedanken darüber, wo sie auf dem Schiff wohl am besten aufgehoben sind. Je tiefer das Deck, und je weiter zur Mitte des Schiffes, desto ruhiger werden Sie im Bett liegen. Je höher das Deck, desto stärker macht sich die Bewegung des Schiffs bemerkbar.
 
Quelle: pairola-media (md)

 

Die neue Century Star gilt als das luxuriöseste Schiff auf dem Yangtse
 
Steil ragen die glatten Felsen der Wu-Schlucht aus den gurgelnden Fluten empor, recken sich links wie rechts mächtig gen Himmel, wo Wolken ihre bis zu 1.200 Meter hohen Gipfel verhüllen. Keine 200 Meter ist der Yangtse an dieser Stelle breit. Einer der mächtigsten Ströme unseres Planeten, zusammengepfercht wie in einem Kanal. Nur um ein Vielfaches lebendiger …

Vorsichtig schiebt sich die Century Star durch die mittlere der sagenumwobenen Drei Schluchten. Der Kapitän und sein Steuermann haben trotz modernster Navigationssysteme alle Hände voll zu tun, das exklusivste Kreuzfahrtschiff auf dem Yangtse sicher durch diesen Engpass zu manövrieren. Fasziniert schauen wir nach oben und lassen unserer Fantasie freien Lauf.

Unzählige Legenden ranken sich um die berühmten Schluchten, und selbst der Manager unseres schwimmenden First-Class-Hotels kommt ins Philosophieren: „Die Schönheit der Landschaft ist eine wahre Inspiration für die Sinne.“ Im Hauptberuf ist Jonas Amstad als Hotelmanager verantwortlich für das Wohlergehen der 186 Passagiere an Bord. Unterstützt wird er dabei von weiteren 134 Besatzungsmitgliedern, womit dem Servicegedanken mehr als Rechnung getragen wird. „Das ist der Gipfel der Göttin“, deutet unser deutschsprachiger Reiseleiter auf einen von zwölf wolkenverhangenen Gipfeln entlang der Wu-Schlucht. Die Göttin habe die Schiffer auf dem Fluss vor zwölf gefährlichen Drachen beschützt. Trotz großer Vorstellungskraft können nur wenige von uns die angebliche Frauengestalt im Fels erkennen. Beeindruckend sind Klippen und Schluchten aber allemal. Nichts von dieser Faszination genommen hat auch der inzwischen um 60 Meter höhere Wasserspiegel infolge des gigantischen Drei-Schluchten-Staudammprojektes bei Sandouping. Die grandiose Naturarchitektur in diesem Abschnitt des insgesamt rund 6.300 Kilometer langen Stromes gehört nach wie vor zu den größten Sehenswürdigkeiten der Welt. Und eine bislang 1.200 Meter tiefe Schlucht ist schließlich auch mit 1.140 Metern nicht minder imposant. Monumentale Bilder, die sich wohl kaum besser einfangen lassen als an Bord der Century Star. Der neue „Stern” der Viking-Flotte gleicht einem schwimmenden Fünf-Sterne-Hotel unter Schweizer Management: großzügiges Foyer, eleganter Tanzsaal, stilvolles Restaurant, zwei Bars sowie ein bestens ausgestatteter Fitness- und Beauty-Bereich. Die Passagiere sind ausschließlich in geräumigen Außenkabinen untergebracht, die allesamt über einen eigenen Balkon verfügen. Eingebettet sind die jeweils achttägigen Yangtse-Kreuzfahrten der Century Star zwischen Wuhan und Chongqing in verschieden lange Packages, die u.a. auch einen Besuch der chinesischen Metropolen Peking und Shanghai einschließen.

Dank attraktiver Anschlussprogramme können die Reisen zudem individuell ausgebaut werden. Zum Ende der Kreuzfahrt reicht der Blick wieder weiter, säumen Dörfer und Felder statt steiler Felswände die Ufer. Im Aussichtssalon auf dem Panaromadeck genießen wir noch einen Jasmintee, bevor wir in Wuhan an Land gehen. Eine erlebnisreiche Reise durch eine atemberaubende und dennoch unsagbar stille Landschaft liegt hinter uns. Und das pulsierende, boomende Shanghai vor uns. Welch ein Wechselbad der Gefühle. Quelle: INEX / pairola-media

 

Mit Celebrity Cruises in die Welt der Phantasie
 
Die für ihre vielfältigen Bordprogramme und innovativen unterhaltungskonzepte bekannte Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean Cruises erobert neue Sphären: Ab Dezember 2004 ist der berühmte Cirque du Soleil Gast bei Celebrity Cruises.

 

Tolles Unterhaltungsprogramm mit dem Cirque du Soleil.
Foto: Al Seib, Kostümrechte: Dominique Lemieux
Im Zuge einer langfristigen Kooperation mit dem kanadischen "Zirkus", der seit 20 Jahren weltweit Millionen von Zuschauern mit einzigartigen und außergewöhnlichen Shows begeistert, können sich Gäste während ihrer Kreuzfahrt mit der 5-Sterne-Marke Celebrity Cruises in die Welt des Varietees entführen lassen.

 

Die Partnerschaft mit dem Cirque du Soleil nimmt zunächst auf den Schiffen der Millennium-Klasse Gestalt an: Hierfür werden an Bord der Constellation und der Summit jeweils eine Lounge in "The Bar at the Edge of the Earth" verwandelt. Diese "Bar am Rande der Erde" vermittelt bereits von ihrem Ambiente eine ganz eigene Atmosphäre - als sei sie aus einer anderen, einer Traumwelt entsprungen. Hier sind die Akteure des Cirque du Soleil zuhause, wenn sie allabendlich in ihre exklusiv für Celebrity Cruises entworfenen Rollen schlüpfen. Die Themen Wasser, Meer und Seefahrt bilden dabei das zentrale Thema. Wenn in der "Bar at the Edge of the Earth" jeden Abend die Grenzen zwischen Realität und Phantasie für zwei Stunden aufgehoben werden, mischen sich die Traumgestalten unter die Kreuzfahrtgäste und begrüßen sie wie alte Freunde. So entsteht täglich aufs Neue eine exklusive Show, die visuelle und musikalische Elemente auf einzigartige Art und Weise verbindet. Gepaart wird dieses Event mit zum Thema passenden, außergewöhnlichen Speisen und Getränken. Die Atmosphäre dieser etwas anderen Bar kann man selbstverständlich auch außerhalb der abendlichen Cirque du Soleil Shows genießen und auf sich wirken lassen.

Darüber hinaus wird es auf jeder Cirque du Soleil Kreuzfahrt am vorletzten Abend einen zauberhaften Maskenball geben. Auch hierbei mischen sich die Cirque du Soleil Akteure wieder unter die Passagiere - die jedoch, bei dieser Spätabend-Veranstaltung in der "Bar am Rande der Erde", dazu angehalten sind, sich ebenfalls in märchenhafte Gestalten zu verwandeln. Die an Bord angebotenen Masken machen's möglich. Erleben kann man den Cirque du Soleil zunächst an Bord der Constellation und der Summit. Während die Constellation bereits ab 4. Dezember 2004 von San Juan, Puerto Rico zu einwöchigen Cirque du Soleil Karibikkreuzfahrten aufbricht, müssen sich die Passagiere der Summit noch ein wenig länger gedulden: Die 11-Nächte Kreuzfahrten mit dem Cirque du Soleil in die westliche Karibik ab Ft. Lauderdale in Florida starten im Februar 2005. Ab April wird die Summit ihre Gäste dann mit dem exklusiven Cirque du Soleil Programm in Alaska verzaubern.Royal Caribbean Cruises - mit ihren beiden Marken Royal Caribbean International und Celebrity Cruises - zählt zu den weltweit größten Kreuzfahrtgesellschaften und heißt jährlich rund 20.000 Passagiere aus Deutschland und der Schweiz an Bord ihrer derzeit insgesamt 29 Schiffe willkommen. Zehn davon zählen zur Flotte von Celebrity Cruises; diese bilden die jüngste aller Flotten unter den großen Kreuzfahrtgesellschaften. Mit innovativem Design und bahnbrechenden Ideen der Unterhaltung an Bord gilt Celebrity Cruises als Pionier für das Kreuzfahrtkonzept des 21. Jahrhunderts.